Mein erster Blog (nach meinem ersten Blog...)
Hallo. Das ist er also. Mein erster eigener Blog. (Wenn man meinen eigentlichen ersten Blog außer Acht lässt... Für alle neugierig gewordenen: www.gamepro.de/user/ian ) Und nicht nur das: Das ist auch das erste mal, dass ich etwas hier hineinschreibe. Toll. Solche Momente muss man im Leben genießen. Wieder eine weitere Änderung im Leben, in dem sich eh ständig alles ändert und am Ende dann doch irgendwie alles gleich bleibt. Wahrscheinlich ist dann aber auch genau das der Grund, warum wir so gerne irgend etwas zum ersten mal machen: Wir können darauf vertrauen, dass alles beim Alten bleibt, nur eben in variierter Form...ja, das erste Mal. Und ich wette, nur wegen dieses einen Satzes habe ich jetzt schon wieder 95% aller Leser dazu veranlasst, an Sex zu denken. Da frag ich mich warum? OK, Sigmund Freud hätte hier wahrscheinlich eine grandiose tiefenpsychologische Antwort parat, aber mal im Ernst: Wie ernst soll man einen Mann nehmen, der paranoide Schizophrenie mit verdrängten homosexuellen Impulsen begründet und einer seiner Patientinnen sagte, es handele sich bei den von ihr gehörten kamerageräuschen lediglich um das Klopfen ihrer Vagina? Also, warum denken bei dem Ausdruck "erstes Mal" beinahe alle an Sex? Es gibt so viele Tätigkeiten, die man zum ersten Mal machen kann: Das erste mal Autofahren, der erste Schultag, die erste Zigarette, der erste Kinobesuch, das erste Date, das erste Compuergame... Und die ganze Welt denkt nur an Sex. Außer vielleicht Amerika. (Wobei das jetzt irgendwie ein Widerspruch ist...) Die sind viel schlauer als wir. Während wir hierzulande meckern, wie schlecht es doch um unsere Geburtenrate steht ("Wir werden aussterben") und wir quasi darum angefleht werden, doch endlich mal aktiv zu werden, sprechen die Amis einfach nicht darüber. Also, wirklich so gar nicht. Resultat: Amerikanische Kids haben keine Ahnung von nix, probieren einfach mal aus und wundern sich, wo denn plötzlich das Baby herkommt. Tja, die Amis sind uns eben doch überlegen: Teenieschwangerschaft als Rettung der Menschheit... Und dann geht's mit der Schnullerarmee rüber in den Irak. Schlau, schlau...Und schon neigt sich mein erster Blogeintrag dem Ende zu. Und irgendwie schleicht sich da bei mir so ein Hauch von Melancholie ein: Denn alles, was wir zum ersten Mal machen, machen wir nur einmal zum ersten Mal. Alles, was danach kommt, ist Routine: Man kennt es, man macht es... und punkt. Und daher sollte man alles, was man zum ersten mal macht, besonders genießen, da man ja weiß, dass man es zum ersten Mal macht. Und genau das ist der Vorteil beim ersten Mal: Wir wissen, dass es das erste Mal ist. Eine Sache, die uns beim letzten Mal meistens verwehrt bleibt. Wäre das anders, wäre wohl nicht das erste Mal was besonderes, sondern das letzte Mal... Aber egal.
Ich würde diesen Augenblick des "Ich schreibe hier zum ersten Mal Moments" gerne noch weiter auskosten, aber leider kann ich nicht, da ich zu dem Zeitpunkt, als ich das hier geschrieben habe, am nächsten Tag meine Deutschabiprüfung hatte, sozusagen der letzte Teil der gymnasialen Tanz der Teufel Trilogie. Mein Fazit bis zu diesem Zeitpunkt sah so aus:
Der erste Teil: Sehr physikalisch angehaucht. Alles in allem meine Erwartungen erfüllt, großes Kino ist trotzdem anders. Audiovisueller Höhepunkt: Der dramatische Frequenzanstieg von 200 auf 2000 Hz, und das innerhalb von nur 30 Sekunden...
Der zweite Teil: das ganze war sehr psychologisch. Es gab Systeme, interdependenz, Emergenz, Verdrängungen, orale Phasen, Regression... Das bot solide Spannung, in der gestalterischen Ausführung aber eindeutig hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Schade eigentlich, hätte man mehr draus machen können. Hoffen wir nur, dass sich das nicht in Form einer mündlichen Nachrezension ausübt...
Tja... Und jetzt bin ich ja auf dem neuesten Stand, daher hier meine Rezension zum dritten Teil: Ein fantastisches Historiendrama mit vielen wissenschaftlichen Aspekten. Wird Galilei den Kampf mit der Kirche gewinnen? Und welche Rolle spielt die Atombombe? spannung von der ersten bis zur letzten Sekunde, dabei nie unüberschaubar. Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogaar übertroffen. Danke, Brecht.
Mehr dazu aber in meinem nächsten Eintrag... In diesem Sinne: Danke für's Glückwünschen bei meiner Deutschprüfung und bis dann...
Ich würde diesen Augenblick des "Ich schreibe hier zum ersten Mal Moments" gerne noch weiter auskosten, aber leider kann ich nicht, da ich zu dem Zeitpunkt, als ich das hier geschrieben habe, am nächsten Tag meine Deutschabiprüfung hatte, sozusagen der letzte Teil der gymnasialen Tanz der Teufel Trilogie. Mein Fazit bis zu diesem Zeitpunkt sah so aus:
Der erste Teil: Sehr physikalisch angehaucht. Alles in allem meine Erwartungen erfüllt, großes Kino ist trotzdem anders. Audiovisueller Höhepunkt: Der dramatische Frequenzanstieg von 200 auf 2000 Hz, und das innerhalb von nur 30 Sekunden...
Der zweite Teil: das ganze war sehr psychologisch. Es gab Systeme, interdependenz, Emergenz, Verdrängungen, orale Phasen, Regression... Das bot solide Spannung, in der gestalterischen Ausführung aber eindeutig hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Schade eigentlich, hätte man mehr draus machen können. Hoffen wir nur, dass sich das nicht in Form einer mündlichen Nachrezension ausübt...
Tja... Und jetzt bin ich ja auf dem neuesten Stand, daher hier meine Rezension zum dritten Teil: Ein fantastisches Historiendrama mit vielen wissenschaftlichen Aspekten. Wird Galilei den Kampf mit der Kirche gewinnen? Und welche Rolle spielt die Atombombe? spannung von der ersten bis zur letzten Sekunde, dabei nie unüberschaubar. Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogaar übertroffen. Danke, Brecht.
Mehr dazu aber in meinem nächsten Eintrag... In diesem Sinne: Danke für's Glückwünschen bei meiner Deutschprüfung und bis dann...

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